Freianlagen Hessenwaldschule

1. Preis Wettbewerb mit wulf architekten Stuttgart

Das Konzept für die Freianlagen wird ein stückweit als Metapher des erklärten Lernkonzepts der Hessenwaldschule verstanden, das mehr auf Dialog und Wechselwirkung zwischen Schüler und Lehrer statt Frontalunterricht setzt.
So zielt der Entwurf auf einen steten Wechselbezug zwischen Landschaft und Schule, Natur und Schüler, Innen und Außen ab.
Zur Verortung des Neubaus der Hessenwaldschule in der umgebenen Waldlandschaft wird durch Ausbildung und Verstärkung der `Waldkante` das Motiv der Lichtung aufgegriffen und als Thema im Freiraum weiterentwickelt. Die `Baumpixel` fungieren als Vermittler zwischen dem gebauten Raum und Waldkante. Sie bestehen bewusst aus einer besonderen Baumart und spiegeln die typische Vegetation der Lichtungen wieder.
Die pixelartigen Konturen werden als übergreifende Struktur für Angebote zum Spielen, Lernen und Verweilen verstanden.
Durch die Gliederung in vielfältige Spielbereiche können sich kleine Gruppen bilden, die sich nach Alter und Spielgewohnheiten finden, ohne auszugrenzen.

Freianlagenplanung LPH 1-8  | Flächenumgriff 4,5 ha | Fertiggestellt 2017