Die hervorragende Lage der Rhein-Main-Hallen in der vom Bahnhof zum Kurpark verlaufenden Grünachse als Leitthema formuliert und als identitätsstiftendes Motiv aufgegriffen.
Das Prinzip des ‚Solitärs im Park‘ wird durch die Weiterführung der Herbertanlage auf angemessene Weise auf die Rhein-Main-Halle und seinem Umfeld übertragen. So wird die Herbertanlage optisch bis zur Rheinstraße durch die Gestaltung mit Rasengevierten weitergeführt. Diese Gestaltungsform greift ein Stück weit, im Einklang mit der Architektur des Gebäudes die klassische Landschaftsarchitektur mit Rasenparterres („Parterre à l’Angloise“) als zeitgemäße Interpretation auf. Dabei werden leicht erhöhte (ca. 30-60 cm) Rasengevierte von breiten Steinbändern gefasst. Die Steinbänder erhalten eine schmale Schattenfuge und vermitteln somit eine vornehme und zugleich zeitgemäße Leichtigkeit. Dadurch entsteht ein nobles Erscheinungsbild, das die zeitgemäße Formensprache der neuen Messegebäude und den tradierten Charakter der Parkanlagen im Umfeld verbindet.
Zuschlag VGV-Verfahren,
Freianlagenplanung LPH 1-9 | Flächenumgriff 1,5 ha | Fertiggestellt 2018





